Makuladegeneration: Vorbeugen mit orthomolekularer Medizin

Wien (pts/18.05.2006/07:30) - Mit jährlich 2.000 bis 3.000 Neuerkrankungen in Österreich ist die Makuladegeneration die häufigste Sehbehinderung bei Menschen über 50 Jahren. Vorbeugen ist möglich: Studien zeigen, dass die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin die Makula schützen können.

"Epidemiologische Studien zeigen, dass die Einnahme bestimmter Mikronährstoffe in einer ausreichend hohen Dosierung zur Stärkung des antioxidativen Schutzsystems der Zelle beiträgt", so Univ. Prof. Dr. Mathias Zirm, Augenarzt und Leiter der ZIRM Privatklinik in Innsbruck und der Informationszentren mit angeschlossener Augenpraxis in Wien und Graz. "Die Entstehung der Netzhautschäden muss man sich folgendermaßen vorstellen", so Prof. Zirm: "Während des Lebens nimmt die Leistungsfähigkeit der menschlichen Zelle immer mehr ab. Sie kann ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, so dass Reste des Sauerstoffmoleküls in der Zelle verbleiben, woran sie letztlich erstickt. Erst die zusätzliche Gabe von den sogenannten Anitoxidantien verringern den schädliche Wirkung des sogenannten oxidativen Stress."

Ungesunder Lebensstil, schlechte Ernährungsgewohnheiten, Rauchen, verstärkte Umweltbelastungen, Stress, aber auch Erkrankungen wie Diabetes sind Faktoren, die zu einer Unterversorgung unseres Organismus mit lebenswichtigen Vitalstoffen führen.

Das Ziel der Behandlung mit Antioxidantien (Orthomolekulare Medizin) ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Zufuhr ausgewogen dosierter Mikronährstoffe. Wir kennen heute über 40 Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fett- und Aminosäuren, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.

Die wichtigsten Substanzen zum Schutz der Netzhaut (Macula lutea) sind Lutein und Zeaxanthin (z. B. enthalten in Orthomol "Vison" aus der Apotheke). Seit einer großen amerikanischen Studie (A.R.E.D.S.) weiß man, dass es möglich ist, die Entstehung und das Fortschreiten der altersabhängigen
Makuladegeneration mit Antioxidantien zu hemmen.

Ein Durchbruch in der Sehverbesserung (Lesefähigkeit) ist Prof. Zirm durch die Implantation einer sog. multifokalen Linse in das Augeninnere in Kombination mit einer stärkeren Lesebrille gelungen. Wenn der/die Betroffene keine schlechtere Sehleistung als 10 - 20% in der Nähe hat, kann durch einen Tausch der körpereigenen Linse (wie bei einer Staroperation) die Sehleistung verdoppelt werden. Der Behandlungserfolg kann nur erhalten werden, wenn zusätzliche Maßnahmen, wie die Einnahme von Orthomol Vision gemeinsam mit Gefäß- und Sauerstoffkuren, körperliche Aktivität und gesunde Ernährung erfolgen.

Informationen, eine ausführliche Untersuchung samt Beratung ist durch den spezialisierten Augenarzt notwendig. Die ZIRM Privatklinik bietet diese nach Terminvereinbarung unter 0512/7273 oder office@zirm.net in Graz, Wien und Innsbruck an.